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Isabell wieder in Freiheit

Isabell wurde am Dienstag nach 19 Tagen aus der JVA Hildesheim entlassen.
Ein ausführlicher bericht über ihre Haftzeit wird in Kürze hier erscheinen

Neues von Isabell (Mo) aus dem Knast

Hallo an alle,
die erste Hälfte meiner Haftzeit ist vorbei und in 10 Tagen werde ich wieder in die Freiheit entlassen. Nachdem die ersten Tage noch sehr ungewohnt und fremd waren, habe ich mich inzwischen an den Alltag hier im Knast , so gut es geht, gewöhnt.
Der Tagesablauf ist immer gleich.
Unter der Woche werden um 6 Uhr morgens die Türen aufgeschlossen und die Schließer_innen kontrollieren, ob alle noch am Leben sind.
Bis 7 Uhr sind dann die Türen offen und es gibt die Möglichkeit zu duschen, die Wasserflasche aufzufüllen und die Zeitung zu lesen.
Um 7 Uhr werden alle, die nicht arbeiten wieder eingeschlossen.
Ich muss hier drinnen nicht arbeiten , weil ich nur eine kurze Haftstrafe absitze.
Um 11.30 Uhr werden die Türen wieder aufgeschlossen , weil es um diese Zeit Mittagessen gibt.
Das Mittagessen wird immer durch eine Gefangene ausgegeben. Gleichzeitig wird auch das Frühstück und das Abendessen mit ausgeteilt.
Ich bekomme veganes Essen. Hatte auch keine Probleme das durchzusetzen.
Wir haben dann eine Stunde zeit zu essen und werden dann wieder in unsere Zellen eingeschlossen, bis um 14.30 Uhr der Nachmittagsaufschluss ist.
Am Nachmittag sind die Zellen für 4 ½ Stunden geöffnet und es gibt an einigen Tagen ein Beschäftigungsangebot. Unter anderem eine Bastelrunde, eine Gesprächsrunde und eine Bibelstunde. Außerdem ist jeden Nachmittag um 16Uhr eine Stunde Hofgang. Wer nicht mit rausgeht wird für diese Zeit in die Zelle eingeschlossen.
Meistens gehe ich mit auf den Hof, weil ich keine Lust darauf habe noch eine weitere Stunde eingesperrt in der Zelle zu sein.
Der Hof ist gerade einmal 30 qm groß, wovon ein Teil Rasenfläche ist, die nicht betreten werden darf.
Mensch hat auf diesen Hof keine andere Möglichkeit , als hin- und herzulaufen oder doof in der Gegend herumzustehen.
Aber durch den Hofgang hat mensch auch die Möglichkeit in Kontakt mit anderen Gefangenen zu kommen, die ihre Zellen auf einem anderen Stockwerk haben.
Um 19 Uhr ist Nachteinschluss und mensch ist dann die ganze Nacht in seiner Zelle eingesperrt.
Ich habe, wie fast alle hier eine Einzelzelle. Die Zellen sind alle mit einem Bett, einem Tisch, Stuhl, einem Schrank, einem Regal und einem Fernseher. Außerdem habe ich bei meinerAnkunft einen Wasserkocher bekommen.
Meine Zelle ist auf einer Station mit 3 Mitgefangenen.
Inzwischen sind noch 3 weitere dazugekommen. Die meisten von ihnen sitzen längere Haftstrafen ab und sind schon über ein Jahr hier drin.
Mit den meisten von Ihnen verstehe ich mich ganz gut, obwohl wir fast nur den Knast und unsere Haftstrafen als Thema haben. Trotzdem bin ich froh, dass ich mit den meisten gut auskomme und nicht die ganze Zeit alleine bin.
Da ich an einem Freitagabend angekommen bin, habe ich meine Sachen erst am Montag bekommen und musste das Wochenende in Knastkleidung, einem grauen, übergroßen Jogginganzug rumlaufen.
Am Montag habe ich dann aber alle meine Sachen bis auf die Bücher , die ich mitgebracht habe , bekommen.
Mir wurde gesagt, dass ich die Bücher nicht mit reinnehmen kann, da die Gefahr besteht, dass ich die Buchdeckel präpariert habe, um so verbotene Gegenstände in den knast zu schmuggeln.
Das ist eine der absurden Vorschriften hier, um Gefangene zu schikanieren.
Eine weitere dieser regeln ist die, dass ich Postkarten nur im Beisein einer Schließerin im Büro lesen darf und nicht mit auf meine Zelle nehmen darf.
Die absurde Begründung dafür ist, dass die Karten in Drogen getaucht sein könnten.

Ich habe in den letzten 10 Tagen sehr viel Post von solidarischen Unterstützer_innen bekommen. Ich freue mich unglaublich, dass es so viele Menschen sind, die mich während meiner Knastzeit unterstützen und gedanklich bei mir sind.
Ich versuche allen Menschen, die mir schreiben zu antworten.
Von einigen habe ich jedoch keine Adresse.
Deswegen möchte ich diesen weg nutzen, allen Menschen, die mir bisher geschrieben haben und noch schreiben werden, und die mich vor, während und nach dieser Zeit unterstützen, ganz herzlich zu danken.
DANKE FÜR EURE SOLIDARITÄT UND EURE UNTERSTÜTZUNG .

Solidarität ist eine Waffe. Nutzen wir sie!
Wir sehen uns auf der Straße!
Isabell (Mo)

Indyartikel: Berlin] ALF attackiert Pelz- und Ledergeschäft in Solidarität mit Boehringer-Aktivist*innen

Folgener Artikel ist unter: https://linksunten.indymedia.org/de/node/75484 zu finden:

Am 3. Januar attackierte die Animal Liberation Front (ALF) ein Pelz- und Ledergeschäft im Zentrum von Berlin. Die Frontseite des Ladens wurde mit Farbe und Slogans versehen. Die ALF widmet diese Aktion den Aktivist*innen, die im Jahr 2009 den Bauplatz des Tierversuchslabors der Firma Boehringer in Hannover besetzt hatten und von denen eine deswegen momentan im Knast sitzt.

Auf Bite Back erschien das folgende Beker*innenschreiben (deutsche Übersetzung):

Am 3. Januar 2013 attackierten Aktivist*innen ein „Pelz“– / „Leder“geschäft im Zentrum von Berlin. Der Laden ist verantwortlich für die Ausbeutung von zahllosen Individuen, also wurde die Frontseite mit Farbbomben versehen und die klare Botschaft hinterlassen: „Tiere haben Rechte – ALF“.
In Solidarität mit den Boehringer-Aktivist*innen, die 2009 einen Bauplatz eines Tierversuchslabors besetzten.

Bis jeder Käfig leer ist!
Animal Liberation Front

Das Originalschreiben scheint auf Englisch verfasst worden zu sein und lautet:
On 3rd january 2013 activists attacked a ‚fur‘/'leather‘ shop in the centre of Berlin. The store is responsible for the exploitation of countless individuals, so the front were covered with paint bombs, leaving a clear message ‚Tiere haben Rechte – ALF‘ (Animals have rights – ALF).
In solidarity with the ‚Boehringer‘ activists, who squatted an animal testing lab construction site back in 2009.
Until every cage is empty
Animal Liberation Front

Post aus dem Knast

Folgendes schreibt Isabell am Samstag (1. Tag) zu Post die sie in den Knast bekommt:

„Ich habe gestern und heute schon Post bekommen , allerdings darf ich die Postkarten nicht mit auf die Zelle nehmen mit der Begründung, dass die Postkarten in Drogen getaucht sein könnten. Warum diese Gefahr nur bei den Postkarten und nicht bei den Briefen besteht versteh ich nicht. Briefe darf ich mit auf die Zelle nehmen, allerdings kriege ich nichts was mitgeschickt wurde (z.B. Briefumschläge) mit auf die Zelle. Das einzige was ich ausgehändigt bekomme sind Briefmarken.“

Aktion am Schillerdenkmal und Knastantritt

-ein kurzer Bericht-

Freitag Nachmittag wurde die Tierbefreiungsaktivistin Isabell von mehreren Unterstützer_innen in die JVA Hildesheim begleitet. Dort wird sie nun vorraussichtlich – wegen der Teilnahme an einer Besetzung des Baugrundstückes auf dem jetzt ein riesiges Schweinetierversuchslabor von Boehringer steht – ihre 20 Tagessätze absitzen. Sie freut sich über Aktionen, Post und sonstige Unterstützung.

Zwischen 12 und 14 Uhr hatte es eine Mahnwache gegen Knast, Strafe und Tierversuche in Hannover am Schillerdenkmal gegeben – trotz schlechtem Wetter, konnte so nochmals Aufmerksamkeit auf die Themen gelenkt werden und zusammen mit der Betroffenen ein „lautes“ Eintreten in den Knast angekündigt werden.

Boehringergegnerin für 20 Tage in Haft !

„Dass Boehringer Ingelheim für die Profitsteigerung des eigenen Konzerns nicht nur die Qual der Tiere in Kauf nimmt, sondern, dass ihnen auch Menschen und die Zerstörung der Umwelt scheiß egal sind, hat sich in der Vergangenheit deutlich gezeigt und wird durch den Bau des europäischen Tierimpfstoffzentrums in Hannover noch einmal bestätigt.“, erklärte die angeklagte Aktivistin „Mo“ damals im Februar 2012 vor Gericht. (die gesamte Erklärung findet ihr hier auf der Seite)
Das Urteil gegen sie verhängte der vorsitzende Richter Detlef Süssenbach auf 25 Tagessätze, er nannte es „Hausfriedensbruch“, weil „Mo“ das Baugelände für Boehringers Tierversuchsanlage, zusammen mit anderen Menschen besetzt haben soll.
Nun muss sie ab dem 4. Januar 2013 ihre Haftstrafe in der Justizvollzugsanstalt Hildesheim antreten und zwar, weil sie Widerstand leistet gegen das Unternehmen, dass mit seinem seit Ende September 2012 offiziell eröffneten Versuchslabor nun auf grausame Weise zur Optimierung der Massentierhaltung hinarbeitet.
Und sollte der Druck gegen diese Tierversuchslabore weiterhin nicht steigen, also der Widerstand gegen diese „Optimierungsfront der industriellen Tierhaltung“ bestehend aus TiHo und Boehringer nicht wiederbelebt werden, so wäre das ein trauriges Vergessen derer, die in den Laboren und Tierfabriken ihr Leben fristen müssen und den enormen Qualen ausgesetzt sind.

Dort wo sich kilometer lange Straßen quer durch den Amazonasregenwald ziehen, um unter anderem das Soja, dass als Futtermittel in der Tierhaltung verwendet wird zu transportieren, wo Lebensräume vernichtet, die Umwelt vergiftet und Lebewesen nur als verbrauchbare Ressource angesehen werden, dort muss es Widerstand gegen diese Zerstörung geben!
Und wo ein Mensch diese ganzen verherrenden Folgen dieser Tierausbeutung und Umweltzerstörung aufzeigt, und genau deswegen ins Gefängnis gesperrt wird, dort muss es Solidarität geben!

Direkt vor dem Haftantritt am 4. Januar 2013, wird es in Hannover ab 12 Uhr am Kröpke eine Aktion geben.
Kommt unzählig und unterstützt die bald inhaftierte Aktivistin.
Es gibt keinen „Frieden im Boehringer-Streit“!

Die Adresse von „Mo“ in der JVA für Briefe und sonstiges:
Isabell Jahnke
JVA Vechta für Frauen
Abteilung Hildesheim
Godehardsplatz 7
31134 Hildesheim

„Wiederaufnahme des Protests“– Drohungen gegen Boehringer.

HAZ- Artikel vom 02.11.2012:

Hannover. Militante Tierschützer haben am Freitag in Kirchrode die Bombenentschärfer der Polizei auf den Plan gerufen. Der Wachdienst des Tierimpfstoffherstellers Boehringer hatte gegen 6.40 Uhr vor dem Gelände an der Bemeroder Straße eine verdächtige schwarze Sporttasche entdeckt. Beim vorsichtigen Blick in die Tasche entdeckte ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes einen Drohbrief. In dem Schreiben wird zur Sabotage von Tierversuchen und Tierfabriken aufgefordert und zur Wiederaufnahme des Protests gegen das Unternehmen aufgerufen. Der Sicherheitsmitarbeiter alarmierte sofort die Polizei.

http://www.haz.de/var/storage/images/haz/hannover/aus-den-stadtteilen/sued/polizei-ermittelt-gegen-militante-tierschuetzer/28049019-1-ger-DE/Polizei-ermittelt-gegen-militante-Tierschuetzer_ArtikelQuer.jpg
Der vermeintliche Tascheninhalt. (Polizeifoto)

Während der Ermittlungen vor Ort wurde eine zweite schwarze Tasche entdeckt. Sie war im Bünteweg vor der Tierärztlichen Hochschule deponiert worden und enthielt ein identisches Schreiben. Aus Sicherheitsgründen ließ die Polizei ein Stück der Bemeroder Straße sowie des Büntewegs sperren. Von der Vorsichtsmaßnahme waren auch die Stadtbahnen und Nahverkehrsbusse betroffen.

Die Entschärfer des Landeskriminalamts untersuchten beide Taschen gründlich, konnten dann jedoch schnell Entwarnung geben. In den Taschen waren keine Brand- oder Sprengsätze versteckt. Um kurz nach 8 Uhr konnten alle Sperrungen wieder aufgehoben werden. Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass Zeugen die Tasche vor der Hochschule bereits gegen 4 Uhr gesehen, sich dabei allerdings nichts gedacht hatten. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat eingeleitet. Hinweise zu dem Fall nimmt die Kriminalpolizei unter der Nummer … entgegen.

Boehringer eröffnet Labor.

Mit einer vor Widerwertigkeit strotzenden Feierlichkeit eröffnete der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim sein Tierversuchslabor in Hannover Kirchrode.
Die 700 sorgsam ausgewählten Gäste, die zu dieser Farce eingeladen waren, wurden sowohl mit Marzipanschweinen zum Dessert, als auch mit in Reagenzgläsern abgefüllte rote Flüssigkeit empfangen. Dies zeigt sehr deutlich, dass es Boehringer nicht nur völlig egal ist was jedes einzelne Schwein in dessen Gefangenschaft denkt und fühlt, sondern auch, dass diese Verantwortlichen sich auch noch einen Spaß aus dem Leid das sie verursachen werden, machen.

http://www.hannover.de/var/storage/images/media/01-data-neu/bilder/redaktion-hannover.de/portale/wirtschaft/forschungszentrum/8050249-1-ger-DE/Forschungszentrum_alias_400x300px.jpg

Desweiteren führte Boehringers Propagandaveranstaltung auch ins Innere der neuen
Versuchsanlage. Dort wurden der Presse die neuen aufstrebenden Mitarbeiter_innen (um den altbekannten „Wir schaffen Arbeitsplätze- Slogan“ abzuhaken),
lächerlich realitätsferne Darstellungen mit Tierimitaten aus Plastik und die natürlich besten Sicherheitsvorkehrungen vorgehalten.
Letzteres überzeugte nun auch die „Bürgerinitiative gegen Massentierversuche in Wohngebieten“ (die nicht zu Boehringers Festakt eingeladen wurden).
Deren Sprecher Klaus Neudahm erklärte in einem Interview zur Eröffnung des Tierquallabors folgendes: „Es ist sicherlich nicht das Ziel was wir letztendlich im Auge hatten. Haben uns damit aber arrangieren können, nachdem unsere Gutachter uns klar gemacht haben, dass die Forschungsserie die jetzt hier am Anfang geplant wurde, tatsächlich für den Menschen völlig ungefährlich ist.“
Die Bürgerinitiative ist nun also zufrieden, ihnen geht es gut, sie arrangieren sich mit Boehringer der nun zur Optimierung der Massentierhaltung hinarbeitet.

Regenwaldrodung für den Futtermittelanbau, vergiftete Böden und Gewässer, unzählige Grausamkeiten gegen nichtmenschliche Tiere, Vertreibung indigener Gemeinschaften, und, und, und, dass ist es wofür (Massen-)tierhaltung steht und dazu noch die Abscheulichkeiten in Boehringers Labor selbst…
Damit darf mensch sich einfach nicht arrangieren!

7 Tage im Knast

Weil sie während eines Prozesses gegen eine Boehringegenerin am 13.2.2012 zur Urteilsverkündung nicht aufgestanden ist, musste Alissa vom 20.4. bis 27.4 eine Ordnungsstrafe im Frauengefängnis schwäbisch Gmünd absitzen.
Während ihrer Haft hat Alissa ihre Eindrücke und Erlebnisse aufgeschrieben und zeichnerisch festgehalten. Im folgenden findet ihr eine Zusammenfassung dieses Berichts, sowie einige Zeichnungen, die einen persönlichen Einblick in Alissas Knastzeit geben.


(mehr…)

Wieder Boehringergegnerin im Knast

Bei einem Prozess am 13.2.2012 gegen eine Boehringerbesetzerin weigerte sich eine Aktivistin, die die Angeklagte unterstützte, zur Urteilsverkündung aufzustehen.
Richter Süßenbach, der schon in den vorherigen Verfahren bewiesen hat, dass er diese Art des Verhaltens als persönlich Beleidigung auffasst, verhängte daraufhin ein Ordnungsgeld in Höhe von 300 Euro, ersatzweise 10 Tage Ordnungshaft gegen Alissa W. und ließ sie anschliessend aus dem Saal räumen. Im Nachhinein berichtigte Süßenbach die Ersatzhaft auf 7 Tage, da ihm wohl aufgefallen ist, dass laut StPO maximal 7 Tage Ordnungshaft verhängt werden dürfen.
„Der Richter verkündet das Urteil im „Namen des Volkes“, zu welchem ich mich durch den Akt des Sich- Erhebens bekenne. Aber für mich sind Völker Konstrukte, die das ausüben von Herrschaft über viele Menschen erleichtern, er spricht im Namen eines Gesetzes welches ich ablehne und er verhängt Strafe.“, kommentiert Alissa die Reaktion des Richters auf ihre Weigerung sich zu erheben.
„Ich hab mich entschieden, die Strafe abzusitzen, weil ich durch das Bezahlen der 300 Euro einen Staat unterstütze, der die Institution „Gericht“ überhaupt erst möglich macht.“, erklärt Alissa.

Bereits im November 2010 saß ein Unterstützer der Boehringerbesetzer_innen 5 Tage in der JVA Leipzig, weil er sich ebenfalls weigert vor bei der Urteilsverkündung im ersten Boehringerverfahren aufzustehen. Auch beim zweiten Boehringerprozess verhängte Richter Süßenbach 5 Tage Ordnungshaft gegen den Angeklagten Andre M., weil dieser sich weigerte bei der Urteilsverkündung aufzustehen. Die Ordnungshaft wurde sofort vollstreckt und der Angeklagte wurde vom Gerichtssaal direkt in die JVA Hannover gebracht.

Alissa wird vom 20.4. bis zum 27.4.2012 die Ordnungshaft in der JVA Schwäbisch Gmünd absitzen und freut sich über solidarische Unterstützung wie zum Beispiel Aktionen zum Thema Knast, Justiz, Speziesismus und generell zu Herrschaftsverhältnissen.
Außerdem freut sie sich über Post und Aktionsberichte aller Art.
Die Adresse ist:
Alissa Weidenfeld
JVA Schwäbisch Gmünd
Herlikofer Str. 19
73527 Schwäbisch Gmünd

Infos zu der Besetzung, den Prozess und Alissas Ordnungshaft:
boehringerbesetzung.blogsport.de

Infos zu dem Prozess gegen Andre M.:
http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Wieder-Tumulte-beim-Prozess-gegen-Besetzer