Helme für Wachpersonal!

In der Nacht zu Mittwoch wurden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, die das Gelände des Pharmakonzerns Boehringer-Ingelheim in Kirchrode bewachen, von Unbekannten mit Steinen beworfen. – Die Polizei ermittelt wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung.

Gegen 4.45 Uhr hatten die Mitarbeiter der Niedersächsischen Wach- und Schließgesellschaft mehrere Personen rund um das Gelände in Kirchrode bemerkt. Die Unbekannten waren im Bünteweg und in der Straße Am Bahndamm aufgefallen, weil sie mit Taschenlampen leuchteten, um ihren Weg zu finden. Als die Wachleute die Personen überprüfen wollten, flogen die ersten Steine. Die Täter waren schnell den Bahndamm hinaufgerannt, hatten sich aus dem Gleisbett Steine genommen, die so groß waren wie eine Kinderfaust und hatten sie auf den Sicherheitsdienst hinabgeschleudert. Die Mitarbeiter der Wach- und Schließgesellschaft konnten sich gerade noch in einen Container auf dem Gelände flüchten, sodass niemand verletzt wurde. Von dort verständigten sie die Polizei.

Obwohl die Beamten mit mehreren Streifenwagen schnell vor Ort waren, konnten die Steinewerfer entkommen. Auch die Suche nach den Tätern mit einem Hubschrauber der Bundespolizei verlief erfolglos. „Für uns ist jetzt klar, dass auf dem Gelände von einer anderen Gefährdungslage ausgegangen werden muss“, sagte Boehringer-Sprecher Sebastian Wachtarz. Das Sicherheitsunternehmen reagierte auf den Angriff und rüstet seine Mitarbeiter jetzt mit Helmen aus.


5 Antworten auf „Helme für Wachpersonal!“


  1. 1 DER SACHSE 25. September 2009 um 15:29 Uhr

    „Auch die Suche nach den Tätern mit einem Hubschrauber der Bundespolizei verlief erfolglos.“ WAS !!!… nur EIN Hubschrauber…wo sind die Wasserwerfer,Räumpanzer und die Hundertschaften die sofort alles hätten umstellen müssen gewesen ??? Ist ja klar das die Suche dann erfolglos war ohne Wasserwerfer und co…. Also echt mal und diesen Amateuren und Amateurinnen der Polizei lege ich meine SICHERHEIT in die Hände tzzz. Ich weiß nicht wie es euch geht aber ich fühl mich jetzt nicht mehr sicher hier. ;)

  2. 2 Mira Riediger 26. September 2009 um 11:01 Uhr

    Interessant! Wie man auf dem Bild sehen kann, liegen zieh Steine auf dem Boden und in den Händen sind exakt die von den „Bösen Tätern“ geworfene Steine zu sehen!!??? Woran erkennt man die?

  3. 3 B.setzer 26. September 2009 um 11:07 Uhr

    „Obwohl die Beamten mit mehreren Streifenwagen schnell vor Ort waren, konnten die Steinewerfer entkommen. Auch die Suche nach den Tätern mit einem Hubschrauber der Bundespolizei verlief erfolglos. „Für uns ist jetzt klar, dass auf dem Gelände von einer anderen Gefährdungslage ausgegangen werden muss“, sagte Boehringer-Sprecher Sebastian Wachtarz. Das Sicherheitsunternehmen reagierte auf den Angriff und rüstet seine Mitarbeiter jetzt mit Helmen aus.“

    Das bringt doch alles nix! – Sollte nicht lieber die Nato & Die Bundeswehr auf´s Boehringer-Gelände aufpassen? :)

  4. 4 langstrumpf 28. September 2009 um 15:38 Uhr

    trotzdem sollte mal gesagt werden, dass das eine risige scheiße ist! alte männer mit steinen zu bewerfen ist doch wohl das letzte-unproduktiv, brutal, ätzend!

  5. 5 besucher 03. November 2009 um 2:44 Uhr

    danke langstrumpf – und ansonsten, hallo?! Worum geht es uns denn? Leid vermindern?

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